Entsafter Test 2017 – Aktuelle Geräte im Vergleich

Entsafter Test 2017 – Alle aktuellen Entsafter im Vergleichstest

Mit einem Entsafter holt man die wertvollen Inhaltstoffe aus den meisten Obst- und Gemüsesorten und diese können vom Körper in Saftform auch optimal aufgenommen werden. Aber welcher Entsafter ist der Richtige? Wir haben in einem großen Vergleichstest die momentan beliebtesten Geräte unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

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Sie finden alle Einzelergebnisse in unserer Bestenliste und hier folgt eine kurze Zusammenfassung der besten Entsafter im Test:

Die Testsieger

Philips HR1871 Entsafter klein

Philips HR1871 im Test

Mit einem Preis von rund 160 Euro liegt der Philips HR1871 im oberen Bereich des Testfeldes, kann dabei aber trotzdem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Tolle Verarbeitung, Edelstahloptik, sinnvolle Ausstattung und vor allem reichlich Leistungsreserven (1.000 Watt) machen den HR 1871 zum Testsieger. Wenn er eine Schwäche hat, dann ist das der Preis.

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Philips HR1869 Entsafter klein

Philips HR1869 im Test

Auch der kleinere HR 1869 von Philips kann im Test voll überzeugen. Kein Wunder, denn die beiden Geräte verfügen über mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Im Gegensatz zum HR1871 muss man hier in erster Linie auf das Edelstahlgehäuse und 100 Watt Leistung verzichten. Dafür fällt der Preis mit rund 120 Euro aber auch deutlich günstiger aus.

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Braun J700 Multiquick7 Entsafter klein

Braun J700 Multiquick 7 im Test

Nur knapp hinter den beiden Philips Entsaftern landet der Braun J700 Multiquick 7 in unserem Test, wobei die Unterschiede hier wirklich marginal sind. Während die Konkurrenz besser bei der Handhabung einen Hauch vorne liegt, liefert der Braun unter allen Entsaftern am meisten Leistung pro Euro. 1.000 Watt Motorleistung, bei einem Preis von rund 120 Euro sind einzigartig.

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Die Preis-Leistungs-Sieger

Philips HR1855 Entsafter klein

Philips HR1855 im Test

Auch in der Preis-Leistungs-Kategorie hat es mit dem HR1855 ein Entsafter von Philips nach ganz vorn geschafft. Der ist mit 700 Watt zwar deutlich schwächer als die Geschwister, dafür aber auch kleiner und mit einem Preis von rund 80 Euro auch deutlich günstiger. Wenn man den Entsafter nicht unbedingt täglich nutzt und dann auch nur für kleinere Mengen, ist der HR1855 eine sehr gute Alternative.

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Russell Hobbs Desire Entsafter klein

Russell Hobbs Desire im Test

Mit einer Motorleistung von 550 Watt ist der Russell Hobbs Desire noch ein ganzes Stück schwächer als der kleine Philips, dafür kostet er aber auch noch weniger. Für unter 60 Euro wechselt der Desire den Besitzer und ist damit einer der günstigsten Entsafter überhaupt. Zwar hat er neben dem schwachen Motor auch andere Schachpunkte, wie etwa die umständliche Reinigung, aber in seiner Preisklasse ist er trotzdem ungeschlagen.

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Die Alternativen

Panasonic MJ-L500 Entsafter klein

Panasonic MJ-L500 im Test

Beim Panasonic MJ-L500 handelt es sich um einen sogenannten Slow Juicer, der den Saft mit nur 150 Watt und weniger als einer Umdrehung pro Sekunde aus den Zutaten presst. Das ist schonender für die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe und funktioniert im Test auch einwandfrei. Die Verarbeitung stimmt ebenfalls, lediglich die Handhabung offenbart die ein oder andere Schwäche. Der Preis ist mit rund 150 Euro recht hoch.

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Gastroback 40127 Design-Multi Juicer Entsafter klein

Gastroback Design Multi Juicer im Test

Wenn Geld keine Rolle spielt und man einen Entsafter ohne Kompromisse in Sachen Leistung und Verarbeitungsqualität sucht, dürfte der Gastroback die erste Wahl sein. Der 1.300 Watt Motor erlaubt die Verarbeitung auch von problematischen Zutaten und das auch in größeren Mengen. Lediglich der Preis von über 200 Euro trübt das Gesamtbild.

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Bosch MES3500 Entsafter klein

Bosch MES3500 im Test

Der Bosch MES3500 ist in allen Bereichen ein durchschnittlicher Entsafter, ohne größere Schwächen. Lediglich die Reinigung gestaltet sich etwas umständlich und kostet den Bosch Punkte bei der Handhabung. Trotzdem ist der MES3500 ein solider Entsafter mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Derzeit kostet er etwa 90 Euro.

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Torrex 30197 Entsafter klein

Torrex 30197 im Test

Der Torrex 30197 hat nicht nur einen recht sperrigen Namen, er erzielt im Vergleich auch die niedrigste Punktzahl. Angesichts des unschlagbaren Preises von unter 50 Euro ist das aber auch wenig überraschend. Die etwas umständliche Handhabung, die dünne Ausstattung und nicht zuletzt die begrenzte Leistung kosten Punkte. Für den sonntäglichen Apfelsaft ist der Torrex aber durchaus geeignet.

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Features und Ausstattung

  • Motorleistung
    Die Motorleistung wird in Watt angegeben und kann etwas über die Saftausbeute und die Verarbeitungsgeschwindigkeit aussagen, muss aber nicht. Der Wert ist also mit Vorsicht zu genießen, gibt es doch auch Slow Juicer, die deutlich weniger Watt aufnehmen als andere Entsafter, damit aber trotzdem erstklassige Arbeit verrichten.
  • Maximale Saftmenge
    Gerade in größeren Haushalten kann die maximale Saftmenge durchaus ein Kriterium sein. Die Menge kann einerseits durch die Größe der Saftkaraffe und des Tresterbehälters beschränkt sein, andererseits kann sich aber auch die maximale Betriebsdauer limitierend auswirken. Manche Geräte erlauben beispielsweise nur einen durchgehenden Betrieb von 15 Minuten, bevor sie auf eine längere Pause zum Abkühlen angewiesen sind.
  • Größe der Einfüllöffnung
    Je größer die Öffnung desto weniger Vorarbeit an den Zutaten wird auch nötig. Wenn Früchte wie Orangen oder Äpfel halbiert oder gar am Stück in den Entsafter wandern können, kann das einfach eine Menge Zeit sparen. Bei Geräten mit kleinerer Öffnung muss dagegen relativ viel Schneidarbeit im Vorfeld erledigt werden.
  • Verschiedene Geschwindigkeitsstufen
    Aktuelle Hochleistungsentsafter entwickeln teilweise über 10.000 Umdrehungen pro Minute und sind damit sehr gut zum Entsaften auch von härteren Zutaten geeignet. Bei weichen Zutaten erweisen sich solche hohen Geschwindigkeiten aber als Nachteil und daher ist es durchaus sinnvoll eine zweite, reduzierte Geschwindigkeitsstufe zu integrieren. So können alle Zutaten optimal verarbeitet werden.
  • Tropf-Stopp
    Bei Entsaftern gibt es zwei mögliche Tropf-Stopp-Funktionen. Die eine sitzt am Saftausfluss und lässt sich meist per Knopfdruck oder mit einem kleinen Hebel aktivieren. Sie sorgt dafür, dass kein Saft mehr ungewollt fließen kann, nachdem der Saftbehälter entfernt wurde. Der zweite Tropf-Stopp befindet sich oft an der Karaffe selbst und ermöglicht das Ausschenken von Saft, ohne dass Tropfen auf der Tischdecke landen.
  • Spülmaschinenfeste Teile
    Das größte Ärgernis bei Entsaftern ist für viele die Reinigung nach deren Verwendung. Spülmaschinenfeste Teile erleichtern diesen Vorgang nicht nur, sie ermöglichen außerdem eine deutlich hygienischere Reinigung des Entsafters, da hier mit heißem Wasser und gründlicher gewaschen wird, als das von Hand überhaupt möglich wäre.
  • Karaffe mit Schaumtrenner
    Bei schnell drehenden Entsaftern entsteht neben dem Saft oft auch eine ungewollte Schaumkrone an der Oberfläche. Viele Karaffen besitzen daher eine Vorrichtung, die den Schaum beim Ausschenken zurückhalten soll.

Das Testverfahren

Wir haben jeden Entsafter einem umfangreichen Einzeltest unterzogen und dann in den 5 Kategorien „Leistung“, „Handhabung“, „Verarbeitung/Design“, „Ausstattung“ und „Preis-/Leistung“ mit einer Punktzahl bewertet. Maximal konnten jeweils 100 Punkte erreicht werden und der Durchschnitt der 5 Einzelwertungen ergibt dann schließlich die Gesamtpunktzahl. Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir die Geräte jeweils mit den gleichen Zutaten befüllt und dann die Ergebnisse bewertet.
Zur Erklärung der einzelnen Kategorien:
Leistung: Die Wattzahl des jeweiligen Motors spielt hier tatsächlich nur eine untergeordnete Rolle. Stattdessen ist entscheidend, wie schnell und mühelos die Geräte die verschiedenen Zutaten verarbeiten. Auch die Saftausbeute ist hier von entscheidender Bedeutung.
Handhabung: Von der generellen Bedienbarkeit bis hin zur Reinigung des Tresterbehälters, fließt alles in die Punktzahl hier ein. Scharfe Kanten oder schwer erreichbare Stellen kosten hier zum Beispiel Punkte, während ein spülmaschinenfestes Sieb Pluspunkte bringt.
Verarbeitung/Design: Während das Design nur subjektiv bewertbar ist, ist die Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Materialien durchaus objektiv möglich. So wirkt sich etwa ein Edelstahlgehäuse positiv aus, unregelmäßige Spaltmaße dagegen kosten Punkte.
Ausstattung: Verschiedene Geschwindigkeitsstufen erleichtern die Verarbeitung von besonders weichen Zutaten und fließen in die Wertung ein. Aber auch Saftbehälter mit Schaumstopp oder spezielle Reinigungsbürsten erhöhen die Wertung.
Preis-/Leistung: Auch ein Entsafter mit deutlichen Kritikpunkten kann eine überragende Punktzahl beim Preis-/Leistungs-Verhältnis erreichen. Die Punktzahl soll wirklich nur etwas darüber aussagen, wieviel Gegenwert man für sein Geld kriegt.

Lesen Sie in unserem Entsafter Test wo die Stärken der verschiedenen Geräte liegen und vergleichen Sie sie auf einen Blick in unserer Bestenliste.