Philips HR1869 im Test
Leistung93%
Handhabung91%
Verarbeitung/Design92%
Ausstattung90%
Preis-/Leistung92%
92%Gesamtwertung
Philips HR1869 im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Philips HR1869 und vergleichen sie ihn mit anderen aktuellen Entsaftern.

Philips HR1869 – Testbericht

Mit dem HR1869 liefert Philips einen Zentrifugen Entsafter der Spitzenklasse und das für einen fairen Preis von rund 100 Euro. Die Bedienung ist simpel, die Ausstattung funktionell und die Leistung absolut überzeugend. Nur bei der Reinigung hat es die Werbung („dauert nur 1 Minute“) etwas übertrieben.

Jetzt den aktuellen Preis bei Amazon checken und bis zu 36% sparen

Philips Avance Collection

Das Unternehmen Philips & Co. blickt bereits auf eine weit über 100 jährige Geschichte zurück und hat sich mittlerweile längst zu einem internationalen Konzern entwickelt. Über 100.000 Mitarbeiter erwirtschaften jedes Jahr Milliarden-Umsätze und es gibt kaum ein Gebiet im Bereich der Elektrogeräte, in dem die „Niederländer“ nicht aktiv sind. Auch bei den verschiedenen Gattungen der Küchengeräte ist Philips breit aufgestellt. So hat man neben diversen Mixern auch zahlreiche Entsafter im Angebot. Die preiswertere Viva Collection umfasst dabei ebenso 4 Modelle, wie auch die hochwertigere Avance Collection. Der hier getestete HR1869 ist mit einem Preis von gut 100 Euro das günstigste Gerät aus der Premium Reihe und daher natürlich besonders interessant. Kriegt man hier einen Premium Entsafter für relativ kleines Geld oder wurde im Vergleich zu den etwas teureren Geschwistern vielleicht doch an der falschen Stelle gespart? Lesen Sie in unserem Test wie sich der Philips HR1869 schlägt.

Die Ausstattung

Während die Topmodelle aus der Avance Collection über Motoren mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 Watt verfügen, muss der HR1869 mit 900 Watt auskommen. Ein mehr oder weniger marginaler Unterschied und im Vergleich zu den Geräten aus der Einsteigerserie, die mit 400 bzw. 700 Watt aufwarten können, ist der HR1869 in Sachen Motorleistung trotzdem ganz vorne dabei. Wie bei allen Entsaftern von Philips handelt es sich hier um einen Zentrifugen Entsafter, der Saft wird also durch eine Reibe in Kombination mit hohen Umdrehungszahlen gewonnen. Während manche der teureren Geschwister aus der Avance Collection also auf einen Tick mehr Leistung setzen, verfügen andere über ein Edelstahlgehäuse oder über einen zusätzlichen Zitruspressenaufsatz. Beim HR1869 muss man auf solche Extras verzichten, was angesichts des deutlich niedrigeren Preises aber verschmerzbar ist.

Nicht verzichten muss man hier dagegen auf die beiden Geschwindigkeitsstufen (7.500 bzw. 11.000 Umdrehungen pro Minute) und die besonders große Einfüllöffnung. Diese erlaubt es auch ganze Früchte mit einem Durchmesser von bis zu 80 Millimetern zu verwenden, ohne dass diese vorher mühsam zerkleinert werden müssen. Der ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Saftbehälter fasst maximal 1,5 Liter und verfügt über eine Skala sowie einen Deckel. Alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest und dank der QuickClean-Technologie verspricht Philips eine einfache Reinigung innerhalb von nur 1 Minute. Das ist nach unserer Erfahrung etwas optimistisch, aber mehr dazu im Testbericht weiter unten.

Testergebnis – Leistung ohne Ende

Mit einem Preis von rund 110 Euro ist der Philips HR1869 für einen Entsafter zwar nicht übermäßig teuer, aber natürlich noch lange kein Schnäppchen. Das spürt man dann aber auch bei der Verarbeitung, denn die ist wirklich angenehm hochwertig gelungen. Alle verwendeten Materialien, auch die der Karaffe, machen durchweg einen guten Eindruck und auch auf der schnellsten Geschwindigkeitsstufe wird das Gerät nicht zu laut oder gerät übermäßig ins Vibrieren. Eine feste Arbeitsfläche als Untergrund vorausgesetzt fangen die guten Gummifüße am Boden des Entsafters die entstehenden Vibrationen sehr gut ab. Auch die Kraftübertragung vom Motor zum Metallsieb macht einen sehr robusten Eindruck. Zwar kommt hier auch „nur“ Kunststoff zum Einsatz, die schiere Größe und die Art der Verbindung schaffen aber trotzdem Vertrauen und versprechen eine lange Lebensdauer.

Neben der Wahl einer der beiden Geschwindigkeitsstufen bietet der Philips Entsafter keine anderen Bedienelemente, die Benutzung gleicht also einem Kinderspiel. Nachdem der Entsafter verriegelt wurde, kann er eingeschaltet und auch direkt benutzt werden. Dabei überzeugt dann auch direkt die große Öffnung, nimmt diese doch problemlos mehrere Karotten gleichzeitig, große Apfelstücke oder auch einen ganzen Kohlrabi auf. Im Vergleich zu Entsaftern mit kleineren Einfüllstutzen erleichtert das definitiv den Vorgang und beschleunigt ihn auch erheblich. Nicht ganz so schnell wie die Werbung verspricht gelingt dagegen die Reinigung. Wenn man die bis zu 7 Teile von Hand spült, vergehen durchaus 5-10 Minuten. Zwar könnte man sie natürlich auch alle einfach in die Spülmaschine packen, die ist dann allerdings auch schnell voll und läuft dementsprechend oft.

Die schnellere Leistungsstufe ist für harte Früchte und Gemüse gedacht, während man bei weichen Zutaten besser auf die langsamere setzen sollte. Wenn man zum Beispiel mal eine weiche Orange bei voller Geschwindigkeit in den Entsafter gibt, wird deutlich, dass das durchaus sinnvoll ist. Die hüpft dann nämlich unkontrolliert im Stutzen hin und her und es spritzt auch häufig oben raus. Am besten sollten die weichen und harten Zutaten also nacheinander und mit der passenden Stufe entsaftet werden. Der eigentliche Entsaftungsvorgang gelingt dann bei fast allen Zutaten aber sehr schnell und problemlos. Auch die Saftausbeute stimmt, so sind die Reste im Tresterbehälter zwar nicht staubtrocken, aber trotzdem auch nie tropfnass. Im Test hat der Philips beispielsweise aus 1,5 Kilo Karotten fast 600 Milliliter Saft geholt, ein sehr guter Wert. Der Saft enthält zwar eine recht große Menge Schaum und auch einige Fasern schaffen es auch in den Saftbehälter, im Großen und Ganzen überzeugt das Ergebnis aber. Nur wenn man wirklich perfekten Saft möchte, müsste man diesen im Anschluss noch durch ein feines Sieb drücken und so auch die letzten festen Bestandteile absondern.

Jetzt den aktuellen Preis bei Amazon checken und bis zu 36% sparen

Testfazit – Entsafter der Spitzenklasse

Mehr Leistung als beim Philips HR1869 kriegt man bei Entsaftern in der Preisklasse oder darunter kaum. Das Gerät bietet alles was man im Alltag von einem Entsafter erwartet und macht insgesamt einen grundsoliden Eindruck. Natürlich schaffen es konstruktionsbedingt immer einige Fasern in den Saft und auch ein Tropfstopp wäre von Vorteil, aber das ist wirklich Jammern auf sehr hohem Niveau.

Vergleichen Sie den Philips HR1869 mit anderen Geräten in unserem Entsafter Vergleichstest.

Ähnliche Beiträge