Russell Hobbs Desire im Test
Leistung82%
Handhabung85%
Verarbeitung/Design88%
Ausstattung87%
Preis-/Leistung89%
86%Gesamtwertung
Russell Hobbs Desire im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Russell Hobbs Desire 20366 und vergleichen sie ihn mit anderen aktuellen Entsaftern.

Russell Hobbs Desire 20366-56 – Testbericht

Mit einem Preis von teilweise deutlich unter 60 Euro erreicht der Russell Hobbs Desire ein erfreulich solides Testergebnis. Selbstverständlich ist er nicht frei von Schwächen und die umständliche Reinigung oder auch der recht schwache Motor kosten ihn deutlich Punkte. Für den Gelegenheitsnutzer mit kleinem Geldbeutel taugt er aber allemal.

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Russell Hobbs

Der englische Hersteller Russell Hobbs blickt auf über 60 Jahre Firmengeschichte zurück und fertigte zu Beginn vor allem Kaffeemaschinen und Wasserkessel. Im Laufe der Zeit wurde das Sortiment stetig erweitert und umfasst heute den gesamten Bereich der Haushaltsgeräte. Neben zahlreichen Stand- und Stabmixern bieten die Briten auch zwei Entsafter an – den hier getesteten Desire, sowie den etwas leistungsstärkeren und auch teureren Aura. Der Desire 20366 verfügt zwar nur über 550 Watt – damit ist er einer der schwächsten Entsafter im Vergleich – er ist mit einem Preis von rund 50 Euro aber auch deutlich günstiger als die meisten anderen Geräte. Wir wollen im Test prüfen, ob es sich hier um einen Billigheimer handelt oder vielleicht doch einen Kandidaten für den Preis-Leistungs-Testsieger Thron.

Die Ausstattung

Die bereits erwähnten 550 Watt Motorleistung können beim Russell Hobbs Desire, wie auch bei den meisten anderen Entsaftern, über zwei Geschwindigkeitsstufen abgerufen werden. So soll die optimale Verarbeitung von besonders harten sowie eher weichen Früchten und Gemüsesorten ermöglicht werden. Die Einfüllöffnung ist mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern nicht überdurchschnittlich groß, aber für die meisten Zutaten ausreichend. Eine Sicherheitsverriegelung verhindert die Inbetriebnahme des Gerätes, solange es nicht korrekt verschlossen ist und sorgt so für Sicherheit und Sauberkeit in der Küche.

Der im Lieferumfang enthaltende Saftbehälter verfügt über einen Spritzschutz und nimmt maximal 700 Milliliter auf. Zumindest auf dem Papier bietet der Fruchtfleischbehälter Platz für 2 Liter Trester, ein Wert der im Praxistest aber bei Weitem nicht erreicht wird. Mehr dazu im Abschnitt Testergebnis weiter unten. Zur einfachen Reinigung können die verschiedenen Bauteile leicht auseinander genommen werden und von Hand aber auch in der Spülmaschine gereinigt werden.

Testergebnis – guter Durchschnitt

Den günstigen Preis sieht man dem Russell Hobbs Desire erfreulicherweise kein bisschen an, ganz im Gegenteil. Mit der roten Kunststoffoberfläche und den schwarzen Applikationen macht er selbst deutlich teureren Konkurrenzgeräten in Sachen Design etwas vor. Und auch die Verarbeitungsqualität erscheint stimmig, auch wenn man bei dem Preis natürlich keinen Edelstahl erwarten darf. Mit einem Gewicht von knapp 2 kg ist er angenehm leicht und handlich, dank der Saugnäpfe am Unterboden steht er aber trotzdem immer fest und sicher. Der Saftbehälter ist mit 0,75 Liter für einige Nutzer eventuell einen Tick zu klein geraten, aber im durchschnittlichen Haushalt dürfte das ausreichen.

Wie bei allen Entsaftern wird auch beim Russell Hobbs mit einer „besonders einfachen Reinigung“ geworben, in der Praxis zeigt er sich dann aber von einer anderen Seite. Viele Teile haben leider recht schwer erreichbare Kanten und Ecken und sind durch das verwinkelte Design nur umständlich zu reinigen. Natürlich können alle Teile einfach in die Spülmaschine gesteckt werden, gerade beim täglichem Einsatz ist das aber auch keine besonders praktikable Lösung. Auch das Sieb muss am besten mit einer Bürste bearbeitet werden, da sonst kaum alle Reste entfernt werden können.

Der Tresterbehälter nimmt real meistens leider nur einen Bruchteil der 2 Liter Fassungsvermögen auf, da hier der Deckel häufig verstopft und zwischendurch immer wieder entleert werden muss. Auch der Deckel auf dem Saftbehälter erweist sich im Test nicht als ganz optimal, denn die Öffnung ist offenbar ein bisschen zu klein geraten. So läuft der Saft nicht sauber in die Kanne, sondern oft erst über den gesamten Deckel. Es geht aber natürlich auch ganz ohne Deckel und der Saft gelingt bei den meisten Zutaten übrigens trotz der geringen Wattzahl erstaunlich gut. Teilweise zwar etwas zu cremig für einen „echten“ Saft, aber dafür nahezu komplett ohne feste Bestandteile. Glänzen kann der Russell Hobbs Desire 20366 aber vor allem mit eher weichen Zutaten, bei harten Früchten tut er sich hörbar schwer. Die erzielte Saftmenge ist aber bei allen Zutaten ordentlich und der Trester dementsprechend auch nur noch leicht feucht.

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Testfazit – sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Russell Hobbs Desire ist ein Entsafter aus der Einsteigerklasse und er will auch gar nichts anderes sein. Für den sonntäglichen, frisch zubereiteten Saft im kleinen Haushalt ist er nicht nur bestens geeignet, er erreicht dabei auch noch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vergleichen Sie den Russell Hobbs Desire mit anderen Geräten in unserem Entsafter Vergleichstest.

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