Bosch MSM66110 im Test
Leistung88%
Handhabung87%
Verarbeitung/Design89%
Ausstattung83%
Preis-/Leistung89%
87%Gesamtwertung
Bosch MSM66110 im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Bosch MSM66110 und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Stabmixern.

Bosch MSM66110 – Testbericht

Der MSM66110 von Bosch zeigt in unserem Test eine sehr solide Leistung und überzeugt vor allen Dingen mit der guten Verarbeitung, der einfachen Bedienung und einer zuverlässigen Mixleistung. Die Ausstattung ist auf das Mindeste reduziert, aber auch wenn Sie mehr Zubehör benötigen, bietet Bosch gegen Aufpreis die passenden Varianten. Lesen Sie mehr dazu im Test.

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Bosch

Bei Bosch hat man derzeit rund 30 verschiedene Pürierstäbe und Ausstattungsvarianten im Angebot, die sich preislich zwischen knapp 20 Euro auf der einen und deutlich über 100 Euro auf der anderen Seite bewegen. Der hier getestete MSM66110 liegt mit einem Online-Straßenpreis von etwa 30 Euro für die Standardvariante, eher im günstigen Teil des Sortiments und ist vielleicht gerade deswegen einer der Bestseller unter den Stabmixern. Neben unserer weiß-grauen Variante wird er auch in verschiedenen Farbkombinationen angeboten, die an einem zusätzlichen Buchstaben am Ende der Modellbezeichnung erkennbar sind. Die blaue Version wird so etwa als MSM66110D bezeichnet. Während die Unterschiede der Farbvarianten rein äußerlicher Natur sind, wird der Mixer auch in verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten. So bietet das Modell MSM66120 einen zusätzlichen Universalzerkleinerer und 12 Geschwindigkeitsstufen. Der MSM661155 bietet das ebenfalls und ist zusätzlich noch mit einem Schneebesen- und einem Stampfaufsatz für Kartoffelpüree ausgerüstet. Wir haben uns hier aber ganz bewusst für die Standardvariante entschieden und wollen im Test prüfen, was der Bosch MSM66110 so in der Praxis leisten kann.

Die Ausstattung

Auf die zusätzlichen Aufsätze der oben erwähnten Geschwistermodelle muss man beim MSM66110 verzichten. Hier ist lediglich der normale Pürierstab im Lieferumfang enthalten. Der ist aber aus solidem Edelstahl gefertigt und laut Anleitung sogar spülmaschinenfest. Das Messer ist ebenfalls aus Edelstahl und besteht aus 4 kombinierten Klingen. Der mitgelieferte Mixbecher besteht aus durchsichtigem Kunststoff und verfügt über verschiedene Messskalen auf beiden Seiten. Der Becher fasst in der Praxis maximal 500 bis 600 Milliliter und auch ein passender Deckel ist im Preis enthalten.

Wie alle anderen Modelle der MSM66-Reihe verfügt auch unsere Basisversion über einen 600 Watt Motor und sollte daher in Sachen Leistung kein bisschen schlechter abschneiden. Im Gegensatz zu den etwas teureren Modellen muss man hier allerdings auf eine Regulierung der Mixgeschwindigkeit verzichten. Es stehen lediglich zwei Stufen zur Verfügung: Die Standardgeschwindigkeit, die über den oberen der beiden Knöpfe im Griff aktiviert wird, sowie der Turbomodus (die untere Taste). Insgesamt bringt der Stabmixer knapp 700g auf die Waage, wozu der Edelstahlfuß rund 150g beiträgt.

Testergebnis – nur kleinere Schwächen

Zwar ist die Ausstattung beim Bosch MSM66110 auf das Mindeste reduziert, aber bei der Verarbeitungsqualität wurde aber nicht gespart. Im Gegenteil, das Handteil mit der sehr angenehmen Soft-Touch-Oberfläche, der Edelstahlfuß und auch der Mixbecher hinterlassen in dem Bereich einen sehr guten Eindruck. Die Klingen sind sehr scharf und auch der Mechanismus zur Verbindung von Mixfuß und Handteil gefällt uns gut. Er rastet satt ein, hält sicher und lässt sich auf Knopfdruck auch unkompliziert wieder lösen. Die Kupplung besteht allerdings nur aus Kunststoff, Abnutzungseffekte sind hier also leider nicht ausgeschlossen.

Die Bedienung ist selbsterklärend und gelingt auch aufgrund der zuverlässigen Bedienelemente kinderleicht. Den Mixfuß in die Zutaten tauchen und einen der beiden Knöpfe drücken – viel mehr muss hier tatsächlich nicht beachtet werden. Auch die anschließende Reinigung gestaltet sich unkompliziert. Im Normalfall reicht es bereits aus, wenn der Pürierstab lediglich unter dem Wasserhahn gründlich abgespült wird. Der Edelstahl-Stab ist aber auch spülmaschinenfest und kann bei hartnäckigen, eventuell angetrockneten Verschmutzungen einfach in der Spülmaschine gewaschen werden. Ein kleiner Kritikpunkt in Sachen Handhabung ist dagegen die fehlende Gummierung an der Unterseite des Mixbechers. Denn der steht so nicht besonders fest auf der Arbeitsfläche und verrutscht leicht. Der passende Deckel schließt zwar sehr dicht, lässt sich allerdings auch nur relativ schwer wieder entfernen.

Was im Praxistest beim Bosch MSM66110 zunächst positiv auffällt, ist die ungewöhnlich geringe Lautstärke. Trotz der 600 Watt und der relativ hohen Drehzahlen ist hier lediglich ein dezentes Summen zu vernehmen. Aufgrund der speziellen Form der Kuppel über der Messereinheit spritzt der Mixer auch so gut wie gar nicht. Die Mixleistung überzeugt im Test in den meisten Disziplinen ebenfalls. Gefrorene Zutaten wie Beeren lassen sich mit etwas Flüssigkeit völlig unkompliziert und schnell zu einer homogenen Masse verarbeiten. Auch Suppen können ganz schnell direkt im Topf püriert werden und eine Portion Babybrei ist ebenfalls in wenigen Sekunden erledigt. Kleine bis mittelgroße Eiswürfel können zerkleinert werden und auch die gängigen Frucht- und Gemüse-Smoothies stellen kein Problem für den MSM66110 dar.

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Testfazit – solide Leistung

Für einen Preis von nur wenig mehr als 30 Euro bietet der Bosch MSM66110 minimale Ausstattung, aber eine ordentliche Verarbeitung und zeigt im Test insgesamt eine überdurchschnittliche Leistung. Wer nur hin und wieder eine Suppe püriert und gelegentlich einfache Smoothies zubereiten will, kann hier ohne Bedenken zugreifen.

Vergleichen Sie den Bosch MSM66110 mit anderen Geräten in unserem Stabmixer Vergleichstest.

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