Russell Hobbs Essentials im Test
Leistung89%
Handhabung91%
Verarbeitung/Design88%
Ausstattung87%
Preis-/Leistung92%
89%Gesamtwertung
Russell Hobbs Essentials im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Russell Hobbs Essentials und vergleichen sie ihn mit anderen aktuellen Standmixern.

Russell Hobbs Essentials – Testbericht

Der Essentials Standmixer von Russell Hobbs zeigt im Test einige Schwächen. Die Verarbeitung ist allenfalls Durchschnitt, die Ausstattung mager und auch die Leistung lässt den ein oder anderen Wunsch offen. Trotzdem punktet er vor allem mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Russell Hobbs

Der britische Hersteller Russell Hobbs ist bereits seit über einem halben Jahrhundert tätig und produziert traditionell Haushaltsgeräte aller Art. Neben Wasserkochern, Toastern, Staubsaugern oder Kaffeemaschinen haben die Engländer auch mehrere verschiedene Standmixer im Angebot. Der hier getestete Essentials 17956 ist dabei mit einem Preis von teilweise unter 40 Euro eines der günstigsten Geräte und wohl nicht zuletzt deswegen auch einer der beliebtesten Mixer überhaupt. Wir wollen im Test prüfen was er in Sachen Leistung zu bieten hat und ob er zum Beispiel auch grüne Smoothies oder andere Herausforderungen meistert.

Die Ausstattung

Der Essentials Standmixer ist mit einem 600 Watt starken Elektromotor ausgestattet und bietet zwei Geschwindigkeitsstufen. Zwar sieht der zentrale Drehregler auf den ersten Blick nach einer stufenlosen Einstellung der Geschwindigkeit aus, dient aber tatsächlich nur zur Wahl zwischen den Einstellungen „niedrig“ und „hoch“. Zusätzlich verfügt er über eine Impulsfunktion, die per Knopfdruck aktiviert und beispielsweise zum Zerkleinern von Eiswürfeln genutzt werden kann. Der abnehmbare Soft-Touch Deckel ist mit einer runden Öffnung versehen, über die während des laufenden Betriebs weitere Zutaten in den Behälter gegeben werden können. Der Glasbehälter selbst ist mit einem Gewicht von rund 1,5 kg sehr robust geraten und fasst bis zu 1,5 Liter.

Das Edelstahlmesser besteht aus 2 gekreuzten Klingen und ist zur einfacheren Reinigung herausnehmbar. Laut Anleitung sind die abnehmbaren Teile wie Messer, Krug und Deckel übrigens nicht spülmaschinenfest. Unserer Erfahrung nach kann gerade beim Glasbehälter eigentlich wenig in der Spülmaschine kaputt gehen, die Garantie dürfte man so aber verlieren. Beim Deckel und Messerblock sollte man sich aber dann auf jeden Fall an die Empfehlung halten und diese von Hand reinigen. Insgesamt ist der Russell Hobbs Essentials übrigens rund 40 cm hoch und steht auf 4 rutschfesten Gummifüßen, die für sicheren Stand sorgen sollen. Das Kabel ist mit 1 Meter Länge ausreichend bemessen und kann erfreulicherweise auch unter dem Motorblock verstaut werden.

Testergebnis – mit kleineren Schwächen

Was die Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Materialien angeht hinterlässt der Russell Hobbs gemischte Gefühle. So wirkt das knallrote Gehäuse direkt schick und auch der dickwandige Glasbehälter macht einen hochwertigen Eindruck. Das Plastikgehäuse des Motors fällt dagegen etwas ab, wirkt es doch wirklich sehr leicht und damit etwas billig. Auch der Übertragungsmechanismus zwischen Motor und Messerblock verspricht nicht ganz so langlebig zu sein wie der bei anderen, zugegebenermaßen auch teureren, Standmixern. Die Zähne sind erfahrungsgemäß ein möglicher Grund für den wirtschaftlichen Totalschaden eines Standmixers und die des Russell Hobbs Essentials sind leider nicht gerade aus einem hochwertigen Material, sondern aus billig wirkendem Plastik gefertigt.

Schon allein aufgrund der rudimentären Ausstattung ist die Bedienung des Essentials ein Kinderspiel. Tatsächlich ist der Mixer aber natürlich nichts für Kinder und auch als Erwachsener sollte man immer darauf achten, dass die Verbindung zwischen Behälter und Motor auch wirklich einwandfrei sitzt. Ist das nicht der Fall, legt er nämlich trotzdem los, was nicht wirklich gefährlich ist, aber halt zu auslaufendem Mixgut führen kann. Auch die normale Reinigung des Mixers erfordert etwas Disziplin und sollte am besten direkt nach der Benutzung erledigt werden. Sind die Reste erstmal angetrocknet, können sie an einigen nur schwer erreichbaren Stellen nur mit einigem Aufwand wieder entfernt werden.

Jetzt aber zum eigentlich Mixvorgang. Bei weichen Zutaten wie den meisten Obstsorten, weichem Gemüse oder Eiscreme zeigt sich der Russell Hobbs von seiner besten Seite. Hier gelingen die Ergebnisse sehr schnell und dabei trotzdem einwandfrei. Auch verschiedene Nusssorten zerkleinert er flott und zuverlässig. Etwas Punkte muss er dann aber doch liegen lassen, wenn es um Eiswürfel und faseriges Grünzeug, Salat, Spinat oder auch Kohl geht. Die Eiswürfel werden im unteren Bereich zwar noch einigermaßen gut zerkleinert, weiter oben im Behälter bleiben sie dann aber trotz Pulsmodus unversehrt. Hier muss regelmäßig geschüttelt und gerührt werden, bis das Ergebnis wirklich zufriedenstellend gelingt. Größere Menge Eis kann man so kaum zerkleinern. Gemüse und Salate für grüne Smoothies werden zwar zerkleinert, es bleiben aber auch nach längerem Mixen kleinere Stückchen erhalten. Hier gelangt der Russell Hobbs Essentials 17956 leistungsmäßig einfach an seine Grenzen.

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Testfazit – sehr günstiges Einsteigergerät

Mit einem Preis von unter 40 Euro ist der Russell Hobbs Essentials einer der günstigsten Standmixer überhaupt. Für den gelegentlichen Frucht- oder Milchshake ist er auch trotz schmaler Ausstattung sehr gut geeignet. Beim Eis crushen und der Zubereitung von grünen Smoothies zeigt er dann aber deutliche Schwächen.

Vergleichen Sie den Russell Hobbs Essentials mit anderen Geräten in unserem Standmixer Vergleichstest.

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