Russell Hobbs Mix and Go im Test
Leistung89%
Handhabung91%
Verarbeitung/Design88%
Ausstattung88%
Preis-/Leistung94%
90%Gesamtwertung
Russell Hobbs Mix and Go im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Russell Hobbs 21350 Mix and Go und vergleichen sie ihn mit anderen aktuellen Standmixern.

Russell Hobbs 21350 Mix and Go – Testbericht

Der Mix and Go von Russell Hobbs ist ein Spezialist unter den Standmixern und als solcher vor allem für die Zubereitung von Smoothies geeignet. Die praktischen Trinkflaschen, die unkomplizierte Reinigung und der faire Preis machen ihn trotz kleinerer Schwächen zur Kaufempfehlung.

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Russell Hobbs Mix and Go

Der britische Hersteller Russell Hobbs wurde im Jahr 1952 von den beiden Ingenieuren Bill Russell und Peter Hobbs in Failsworth gegründet. Das erste Produkt das die beiden entwickelten, war ein automatischer Kaffee-Perkolator und verhalf ihnen auch direkt zum erhofften finanziellen Erfolg. Auf dieser Basis wuchs das Unternehmen und die Produktpalette wurde im Laufe der Jahre beständig erweitert. Neben Kaffeemaschinen aller Art vertreiben die Briten mittlerweile auch Bügeleisen, Staubsauger, Elektrorasierer und alle möglichen Küchengeräte, unter anderem eben auch Mixer. Unter den zahlreichen Stand- und Stabmixern ist der besonders handliche Mix and Go der absolute Bestseller in dem Bereich. Wir wollen in unserem Test prüfen, was der Kleine kann und warum er bei Käufern so beliebt ist.

Die Ausstattung

Der Russell Hobbs 21350 trägt sein Alleinstellungsmerkmal schon im Namen, denn „Mix and Go“ soll hier Programm sein. Bei dem kleinen Standmixer – er wiegt nur rund 1,4 kg – kann der Mixbehälter auch als Trinkflasche benutzt werden und der frisch zubereitete Smoothie kann so direkt für unterwegs eingepackt werden. Der Mix and Go will in erster Linie also ein Spezialist für Frucht- und Gemüsesäfte sein und das zeigt sich auch bei einem näheren Blick auf die technischen Werte. Der Elektromotor ist mit 300 Watt relativ schwach und sorgt damit auch nur für rund 2.500 U/min (laut Hersteller).

Die übersichtliche Motorleistung ist auch nicht regelbar, sondern wird immer zu 100% abgerufen. Auch auf einen Ein-/Ausschalter wurde beim Mix and Go verzichtet, stattdessen startet der Mixvorgang automatisch, sobald der Behälter nach unten in den Motorblock gedrückt wird. Im Lieferumfang sind übrigens zwei der spülmaschinenfesten Behälter enthalten, so dass auch zwei Smoothies gleichzeitig zubereitet werden können. Sie fassen jeweils 600 ml und können mit den beiliegenden Deckeln ganz einfach für unterwegs verschlossen werden. Die Messereinheit besteht aus zwei gekreuzten Klingen und kann ebenfalls ganz unkompliziert in der Spülmaschine gereinigt werden.

Testergebnis – Spezialist mit kleineren Schwächen

Zwar ist dem Russell Hobbs Mix and Go der günstige Preis von teilweise nur rund 30 Euro durchaus anzusehen (Edelstahl kann man in dem Preissegment kaum erwarten), schlecht verarbeitet ist er aber auch nicht wirklich. Natürlich kommen die Kunststoffbehälter nicht besonders edel daher, der Funktion tut das aber halt auch keinen Abbruch. Im Gegenteil, das Verschlusssystem funktioniert zuverlässig und unkompliziert und angenehm leicht sind die Flaschen auch noch. Lediglich der etwas groß geratene Plastikbügel am Verschluss nimmt für unseren Geschmack zu viel Platz in der Sporttasche weg, ohne dass er eine erkennbare Funktion hätte. Außer einer Markierung bei 600 ml haben die Behälter übrigens leider keine Skala, wer nach Rezept mixt braucht also einen extra Messbecher.

Da der Mix and Go über genau keinen einzigen Knopf verfügt, gestaltet sich die Bedienung auch denkbar einfach. Die Zutaten werden in den Behälter gegeben, dieser mit der Messereinheit verschlossen und auf den Motoblock gesetzt. Zum Starten des Mixvorgangs muss der Behälter dann einfach nach unten gedrückt werden und auch ein Dauerbetrieb ist möglich. Durch eine kleine Drehung hakt der Behälter in der Betriebsposition ein und bleibt hier solange aktiv, bis die Verbindung wieder gelöst wird. Da alle Teile bis auf den Motor spülmaschinenfest sind, ist die Reinigung sehr unkompliziert. Aber selbst das Spülen von Hand ist schnell passiert, da alle Stellen an der Messereinheit recht leicht erreicht werden können.

Die Leistung von 300 Watt wirkt auf dem Papier erst einmal sehr dünn, ist für die meisten Fruchtsmoothies und auch für grüne Smoothies aber absolut ausreichend. Herausfordernde Zutaten wie etwa Blattspinat werden zwar nicht komplett zersetzt und sichtbare Stückchen bleiben hier in der Regel immer zurück, das ist aber nicht wirklich störend. Gefrorenes Obst meistert der Mix and Go relativ problemlos, jedenfalls solange ausreichend Flüssigkeit dazu gegeben wird. Bei zu wenig Flüssigkeit hat man auch bei frischen Zutaten immer wieder das Problem, dass nur der untere Bereich von den Messern erfasst wird. Da die Behälter relativ schmal sind, können die oberen Bestandteile dann nur schwer nachrutschen. Man muss also entweder immer genug Flüssigkeit beimischen oder aber den Vorgang unterbrechen und umrühren. Zusätzliche Behälter können übrigens für rund 6 Euro nachbestellt werden.

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Testfazit – perfekt für den Smoothie am Morgen

Es gibt definitiv stärkere und auch vielfältiger einsetzbare Standmixer als den Russell Hobbs 21350, aber ein Allrounder will dieser auch gar nicht sein. Für Frucht- und Milchshakes ist er ohne Einschränkung geeignet und mit einem Preis von etwa 30 Euro ist er dabei auch noch sehr günstig.

Vergleichen Sie den Russell Hobbs Mix and Go mit anderen Geräten in unserem Standmixer Vergleichstest.

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