Fragt man 100 Deutsche nach typischen Smoothie Zutaten, würden Äpfel, Bananen, Erdbeeren und Karotten vermutlich die Spitzenplätze belegen. Aber auch der leckerste Fruchtsmoothie wird irgendwann mal langweilig. Mit diesen Zutaten kann man hier für gesunde Abwechslung sorgen.

Bananen, Äpfel, Karotten, Spinat und Ingwer – damit kann man vermutlich keinen erfahrenen Smoothietrinker überraschen. Aber es gibt durchaus noch Zutaten, die viele nicht im Standmixer verwenden würden, die tatsächlich aber sehr gut mit vielen verschiedenen Smoothierezepten funktionieren können. Wie wollen hier daher die gesündesten und vielleicht auch ungewöhnlichsten Smoothie Zutaten kurz vorstellen.

  1. Saft
    Normalerweise sieht man Saft und Smoothie vielleicht eher als Gegenspieler an und muss sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Tatsächlich muss man das aber gar nicht tun und kann stattdessen auch den Saft einfach als zusätzliche Zutat in einem Smoothie verwenden. Saft kann hier als flüssige Basiszutat dienen und außerdem die vielleicht gewünschte Süße in den Smoothie bringen. Soweit möglich, sollte man hier natürlich auf frischen und Saft aus dem eigenen Entsafter setzen. Der hat garantiert keine Zuckerzusätze oder künstliche Aromen, wie es bei gekauften Flaschen oder Tetra Paks eventuell der Fall ist. Frisch gepresster Saft enthält außerdem noch deutlich mehr der wichtigen Vitamine, Nährstoffe und Antioxidantien, als das bei der Konkurrenz vom Supermarkt möglich ist.
  2. Tee
    Genauso wie Saft kann auch Tee als flüssige Grundlage für einen Smoothie herhalten. Hier landet dann deutlich weniger Zucker im Mixer, aber auch auf die entsprechenden Nährstoffe und Enzyme muss man dabei natürlich verzichten. Der Geschmack ist deutlich dezenter und gerade für Diät Smoothies ist Tee eindeutig die bessere Wahl.
  3. Pflanzenöl
    Kaltgepresste Öle, wie etwa Kokosöl, Sesamöl, Olivenöl oder Distelöl können im Körper für jede Menge positive Effekte sorgen. Sie können bei Arthritis Linderung verschaffen, die Verdauung unterstützen, wirken entgiftend und sind außerdem wichtig für eine schöne und gesunde Haut. Öl kann in kleinen Mengen problemlos mit allen Arten von Smoothies kombiniert werden und ist nicht nur gesund, es kann auch für eine leckere, nussige Note sorgen.
  4. Samen & Körner
    Dass zum Beispiel Chia-, Sesam-, Kürbis- oder auch Sonnenblumensamen gesund sind, hat sich vermutlich bereits herumgesprochen, aber die wenigsten dürften sie als Zutat im Smoothie auf dem Schirm haben. Dabei spricht absolut nichts dagegen. Die Samen können einfach vorher in etwas Wasser eingeweicht werden und dann direkt im Mixer landen. Wenn man feste Bestandteile im fertigen Smoothie vermeiden möchte, sollte man die Samen eventuell als erste Zutat alleine im Mixer gründlich zerkleinern und erst dann die flüssigen Zutaten hinzufügen.
  5. Gewürze
    Bei Smoothies denkt man vermutlich nicht direkt an Gewürze, aber die können nicht nur für interessante Aromen sorgen, sie können auch wichtige gesundheitliche Vorteile einbringen. Zimt, Pfeffer, Muskatnuss oder auch Kardamon wirken sich erwiesenermaßen positiv auf die Verdauung aus und besitzen außerdem eine entgiftende Wirkung.
  6. Avocado
    Aus der modernen, internationalen Küche ist die Avocado kaum noch wegzudenken, im Smoothiebecher landet sie dagegen noch eher selten. Dabei ist sie auch hier ausgesprochen lecker und sorgt dank des hohen Fettgehalts außerdem für eine sonst kaum erreichbare Cremigkeit im Smoothie. Die positiven Effekte im Hinblick auf die körperliche Gesundheit sind genauso zahlreich wie auch wissenschaftlich belegt.

Abwechslung, die sich lohnt

Auch dank solcher doch eher ungewöhnlichen Zutaten muss es eigentlich nie langweilig werden im Smoothiebecher, denn so können auch erprobte Rezepte immer wieder ergänzt und variiert werden. Davon kann nicht nur der Geschmack profitieren, die meisten der genannten Zutaten sind außerdem auch noch extrem gut für den Körper und das Wohlbefinden. Gerade wenn man solche Nahrungsmittel in der übrigen Diät kaum verwendet, kann man sie im Smoothie ganz einfach regelmäßig einbringen.

Ähnliche Beiträge