Bei grünen Smoothies gibt es sowohl bei der Zubereitung als auch beim Verzehr einiges zu beachten. Wir haben die wichtigsten Punkte gesammelt.

Grüne Smoothies liegen im Trend und können ein extrem wertvoller Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sein. Allerdings sind sie auch nicht gerade unkompliziert, weder was die Zubereitung noch was den Verzehr angeht. Daher haben wir hier die 9 wichtigsten Tipps rund um grüne Smoothies gesammelt.

  1. Wurzelgemüse: Bei Problemen mit der Verdauung sollte man auf sämtliche Wurzelgemüse wie Rüben, Knollensellerie oder Karotten im grünen Smoothie verzichten. Denn diese enthalten reichlich Stärke und werden somit im Vergleich zu anderen Zutaten deutlich langsamer verdaut, was zu Blähungen führen kann.
  2. Schwere Zutaten: Auch Samen und Nüsse sorgen dafür, dass ein Smoothie deutlich schwerer zu verdauen ist. Gerade am Anfang sollte man daher auf diese verzichten und stattdessen auf leichte Rezepte mit wenigen Zutaten setzen. Hat man sich daran einmal gewöhnt, kann man langsam auch so energiereiche Zutaten wie Nüsse verwenden.
  3. Die Menge: Ebenfalls für Anfänger gilt die Empfehlung, nicht zu viel vom grünen Trank am Tag zu trinken. Natürlich ist es zu verlockend, wenn man gerade erst in der Welt der grünen Smoothies angekommen ist. Sie schmecken lecker, sind gesund und es gibt so viele Zutaten und noch viel mehr Rezepte, die ausprobiert werden wollen. Trotzdem braucht der Körper etwas Zeit um sich an die neue Form der Nahrung zu gewöhnen und zumindest in den ersten Wochen sollte man daher nicht mehr als einen halben Liter täglich davon trinken.
  4. Der Zeitpunkt: Smoothies im Allgemeinen und die grünen Varianten im Besonderen sollten nicht nach dem Essen getrunken werden. Denn wenn der Magen sowieso schon voll und mit der Verdauung beschäftigt ist, können die eigentlich leicht verdaulichen Inhaltsstoffe der Smoothies nicht optimal verarbeitet werden. Im schlimmsten Fall bleiben sie länger als nötig im Magen und sorgen dann für Blähungen.
  5. Vorbereitung ist alles: Wenn man jeden Morgen einen grünen Smoothie trinkt, dürfte das einen sehr guten Effekt auf die Gesundheit haben. Aber die Zubereitung am Morgen ist natürlich auch mit Arbeit und teilweise sogar Stress verbunden. Deswegen sollte man die Zutaten besser am Abend vorbereiten, so dass man sie am Morgen nur noch verarbeiten muss. Viele Zutaten kann man sogar für mehrere Tage im voraus vorbereiten und dann bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.
  6. Die Aufnahme: Grüne Smoothie können sich je nach Zutaten deutlich unterscheiden, tendenziell handelt es sich bei den meisten aber eher um eine Mahlzeit als um ein Getränk. Daher sollte man diese auch nicht einfach runter kippen, sondern langsam und mit kleinen Schlucken trinken. Um die verdauende Komponente des Speichels zu nutzen, kann man den Smoothie auch vor dem Schlucken einige Zeit im Mund behalten und leicht „kauen“.
  7. Der Mixvorgang: Die Zutaten sind perfekt gewählt und dann wird der Smoothie doch noch durch einen zu kurzen Mixvorgang ruiniert. Das kommt vor, denn nach 20 Sekunden in einem guten Standmixer kann der Smoothie schon fertig aussehen, aber er wird dann eben noch lange nicht richtig gut sein. Daher sollte man besser immer erst mit einem Löffel die Konsistenz testen, bevor man den Smoothie komplett entnimmt. Überzeugt das Resultat noch nicht, wird weiter gemixt. Bei grünen Smoothies kann das je nach Mixer und Zutaten schon mal eine Minute oder länger dauern. Mit einem Stabmixer ist es übrigens kaum möglich einen guten grünen Smoothie zuzubereiten.
  8. Grüner ist besser: Der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll sorgt für die grüne Farbe bei Pflanzen und ist bei der Aufnahme über die Nahrung ein äußerst gesunder Bestandteil. Daher kann man bei der Auswahl der Zutaten durchaus nach der Daumenregel „grüner ist besser“ vorgehen. Schmecken soll es natürlich trotzdem, im Zweifel muss man hier also einen Kompromiss finden.
  9. Abwechslung ist wichtig: Endlich hat man das perfekte Rezept gefunden. Die Zutaten sind überall erhältlich, nicht zu teuer, die Zubereitung ist unkompliziert und der Geschmack wunderbar. Gerade dann ist es wichtig, dass man auch weiterhin etwas variiert oder hin und wieder neue Rezepte ausprobiert. Das ist aus ernährungstechnischer Sicht einfach sinnvoller und außerdem wird der tägliche grüne Smoothie so auch nicht so schnell langweilig.

Beachtet man einige Punkte bei der Zubereitung und dem Verzehr von grünen Smoothies, sind positive gesundheitliche Aspekte gesichert und Magenprobleme nahezu ausgeschlossen. Der wichtigste Punkt den es zu beachten gilt ist aber der Geschmack. Nur wenn man Varianten gefunden hat, die einem wirklich schmecken, wird man auch langfristig Freude daran haben. Also probieren Sie vieles aus und bleiben Sie dran!