Ein Stabmixer ist nicht wirklich optimal zum Smoothies mixen, aber mit den richtigen Zutaten klappt es trotzdem. Lesen Sie hier worauf dabei zu achten ist.

Ein Frucht- oder Gemüse-Smoothie kann nicht nur richtig lecker schmecken, er hat in der Regel auch positive Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden. Zahlreiche Vitamine, Vitalstoffe und nicht zuletzt jede Menge Ballaststoffe gelangen so schließlich, in für das Verdauungssystem besonders leicht zu verarbeitender Form, in den Körper. Die einzigen Hindernisse auf dem Weg zum Smoothie sind dabei meist der Aufwand bzw. die Anschaffung eines teuren Standmixers. Aber es kann auch ganz einfach gehen.
Optimal gelingen die meisten Rezepte zwar tatsächlich nur mit einem kräftigen Standmixer oder einem speziellen Smoothiemixer. Aber gerade wenn man nur kleine Mengen zubereitet, erweisen sich solche großen Lösungen tatsächlich als umständlich, stehen hier Reinigungsaufwand und Anschaffungskosten doch in keinem Verhältnis zum Nutzen. Ein kleiner Stabmixer ist da deutlich im Vorteil und wenn man bei der Auswahl der Zutaten und der Zubereitung auf ein paar Kleinigkeiten achtet, gelingen viele Smoothies damit auch sehr ordentlich.

Was gibt es zu beachten?

Zuerst sollten stets die festen Zutaten, also in erster Linie die Früchte in den Behälter gegeben und diese dann mit dem Mixer gründlich püriert werden. Im Gegensatz zu den meisten Standmixern ist es dabei auch wichtig, dass die Zutaten möglichst klein vorgeschnitten werden. Zu große Stücke können von den kleinen Messereinheiten nur schlecht erfasst werden und der Mixvorgang wird so unnötig langwierig. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Mixbehälter nur zur Hälfte oder sogar nur zu einem Drittel gefüllt wird. So ist ein entspanntes Mixen möglich, ohne dass im Anschluss größere Putzaktionen in der Küche nötig wären. Erst wenn sich alle festen Zutaten in eine homogene, dickflüssige Masse verwandelt haben, können flüssige Zutaten wie Säfte, Milch oder Wasser dazu gegeben werden. Möchte man Eis verwenden, sollte das bereits stark zerkleinert sein, denn für Eiswürfel sind Stabmixer in der Regel nicht stark genug und falls doch, leiden hier die Messer und die Leistung des Geräts wird schnell nachlassen.

Die optimalen Zutaten

Bei der Zutatenauswahl gilt wie immer „Was schmeckt ist auch erlaubt!“, allerdings eignen sich einige Früchte und Gemüsesorten für die Zubereitung mit dem Stabmixer einfach mehr und andere weniger. Weiche Früchte wie Bananen, Kiwis, Erdbeeren oder Orangen stellen gar keine Herausforderung dar und können nahezu perfekt püriert werden. Auch Karotten, Salatgurken oder Fenchel können recht gut verarbeitet werden (bei so trockenen Zutaten muss oft ein wenig Flüssigkeit hinzugefügt werden). Bei faserigen Zutaten wie Spinat, Salaten oder Kräutern tun sich Stabmixer meist allerdings schwer. Zwar gelingt das Zerkleinern mit etwas Ausdauer auch hier irgendwann, mit einem Standmixer lässt sich das Ergebnis dann aber nicht wirklich vergleichen. Darauf sollte man also besser verzichten, aber mit fertigen Säften oder etwas Kokosmilch können die verschiedenen Smoothies natürlich immer aufgepeppt werden.