Siemens MQ5B150N im Test
Leistung82%
Handhabung86%
Verarbeitung/Design83%
Ausstattung80%
Preis-/Leistung93%
85%Gesamtwertung
Siemens MQ5B150N im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Siemens MQ5B150N und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Stabmixern.

Siemens MQ5B150N – Testbericht

Mit dem MQ5B150N bietet Siemens einen einfachen Stabmixer zum absoluten Kampfpreis an. Für lediglich rund 15 Euro muss man hier zwar Abstriche in Sachen Ausstattung und Komfort machen, in den entscheidenden Disziplinen gibt er sich im Test aber keine Blöße.

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Siemens Stabmixer

Der Grundstein der heutigen Siemens AG wurde bereits im Jahr 1847 von Werner Siemens in Berlin gelegt. Die ursprüngliche Unternehmung firmierte damals noch unter dem Namen „Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske“ und war auf die Produktion von Telegrafen spezialisiert. Diese Technologie war erst wenige Jahre vorher von Samuel Morse entdeckt und von Werner Siemens schließlich entscheidend verbessert worden. In wenigen Jahrzehnten hat sich dann aus dem kleinen Berliner Unternehmen ein international agierender Elektrokonzern entwickelt. So hat Siemens im Todesjahr des Gründers 1892 bereits über 6000 Angestellte in vielen verschiedenen Ländern beschäftigt. Heute ist Siemens einer der weltweit größten Konzerne und in nahezu allen Sparten der Elektrotechnik aktiv. Züge, Kraftwerke, Industrie 4.0, Medizintechnik – in kaum einem Segment gehört Siemens nicht zu den Weltmarktführern. Im Bereich der Haushaltsgeräte ist Siemens auch seit vielen Jahren in den meisten Bereichen vertreten. In der jüngeren Vergangenheit hat man hier aber mit Bosch kooperiert und viele Modelle unter der eigens geschaffenen Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte GmbH vertrieben. Der hier getestete Stabmixer MQ5B150N ist laut Gehäuse ein „echter“ Siemens, sieht dem MSM6B150 von Bosch aber zum verwechseln ähnlich. Wir wollen im Test prüfen, wie der Siemens Stabmixer im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden kann.

Die Ausstattung

Wie bei Stabmixern aus der Einsteigerklasse üblich, besteht auch der Siemens MQ5B150N komplett aus Kunststoff und hinterlässt so einen zweckmäßigen, aber eben nicht einen besonders hochwertigen Eindruck. Der Mixfuß ist abnehmbar und laut Herstellerangabe auch spülmaschinenfest – was für das Handteil natürlich nicht gilt. In dem steckt der Motor, der maximal 300 Watt Leistung aufnimmt und so das Edelstahlmesser mit zwei Klingen auf Knopfdruck beschleunigt. Insgesamt bringt der MQ5B150N etwas über 700 Gramm auf die Waage und ist damit trotz des Verzichts auf Metall nicht unbedingt ein Leichtgewicht.

Verschiedene Funktionen, Geschwindigkeitsstufen oder Zubehörteile sucht man hier vergeblich, was bei einem 15-Euro-Gerät aber auch leicht zu verschmerzen sein dürfte. Der Mixvorgang wird mit dem einzigen Knopf am MQ5B150N gestartet und stoppt, sobald dieser wieder losgelassen wird. Einfacher geht es nicht und auch ein pulsendes Mixen wird so zum Kinderspiel. Im Preis ist außerdem ein Kunststoffbecher enthalten, der maximal 800 ml fasst und als Mixbehälter dient. In der Praxis sollten hier aber kaum mehr als 400 bis 500 ml verwendet werden, da es sonst leicht über den Rand spritzen und überschwappen kann.

Testergebnis – keine groben Schnitzer

Im Hinblick auf den günstigen Preis ist die Verarbeitungsqualität mehr als ordentlich. Natürlich würde ein Edelstahlmixfuß einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen, in der Preisklasse ist das aber kaum realisierbar. Neben der etwas minderwertigeren Haptik des Kunststoffs hat man hier aber auch kaum echte Nachteile oder eine kürzere Lebensdauer zu befürchten. Lediglich eine mögliche Verfärbung des hellen Plastiks durch Curry, Paprika, Karotten oder ähnliche Zutaten könnte manchen Nutzer hier stören.

Wichtiger als das Äußere sind aber auch andere Dinge, wie etwa die Bedienbarkeit oder die Zuverlässigkeit. Hier gibt es beim Siemens MQ5B150N kaum Anlass zu Kritik, denn einen Blick in die Anleitung kann man sich eigentlich sparen. Die Bedienung ist selbsterklärend und der Knopf spricht auch immer zuverlässig und direkt auf Druck an. Lediglich eine Feststellfunktion mag der ein oder andere hin und wieder vermissen, denn längere Mixvorgänge können so doch anstrengend werden. Im Alltag werden aber vermutlich die Wenigsten mehrere Minuten am Stück mixen, denn selbst ein mittelgroßer Topf mit Suppe ist mit dem MQ5B150N in deutlich weniger als 60 Sekunden homogen püriert.

Das kann natürlich im mitgelieferten Mixbecher erledigt werden, viel einfacher ist es aber noch, wenn es direkt im Topf erledigt wird. Das ist mit dem Siemens problemlos möglich, man sollte dabei lediglich darauf achten, den Topf vom Herd zu nehmen bzw. diesen auszuschalten. Neben cremigen Suppen konnte der Stabmixer in unserem Test auch bei anderen Aufgaben überzeugen. Smoothies mit Bananen, Erdbeeren, Kiwis lassen sich genauso flott zerkleinern wie angetaute Tiefkühlfrüchte oder gekochte Kartoffeln. Problematisch wird es erst bei sehr harten Zutaten wie Kernen und Nüssen oder bei faserigen Blättern – das ist bei einem Stabmixer für rund 15 Euro aber ebenfalls gut verschmerzbar.

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Testfazit – guter Name für wenig Geld

Die Ausstattung auf das Minimum reduziert und auch bei der Auswahl der Materialien eher gekleckert als geklotzt. So hat Siemens mit dem MQ5B150N einen einfachen aber robusten Stabmixer im Angebot, bei dem man für rund 15 Euro kaum etwas falsch machen kann. Der Bosch MSM6B150 ist übrigens identisch aufgebaut und im Zweifel kann man hier einfach den günstigeren wählen.

Vergleichen Sie den Siemens MQ5B150N mit anderen Geräten in unserem Stabmixer Test.

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